Etikette

Die Blog-Etikette

Mitglieder aus der TV-Blog-Community haben sich gemeinsam Gedanken gemacht, wie die Kommunikation untereinander verbessert werden und ein friedliches und faires Miteinander von Bloggern und Blog-Lesern gewährleistet werden kann. Heraus gekommen ist eine Blog-Etikette, die einige grundsätzliche Spielregeln enthält, an die sich alle im Umgang miteinander halten sollten.

Jeder Blogger ist eingeladen, diese Blogetikette in seinem Blog einzubinden und darüber in seinem Blog zu berichten. Vorlage für die Blog-Etikette war ein Eintrag im Weblog Spreeblick von Johnnny Haeusler (steht unter CreativeCommonsLizenz).

Mit diesem Link kann die Blogetikette verlinkt werden:

http://blog.volksfreund.de/etikette/

Hier der Quellcode zum einbinden beispielsweise in Kommentare (einfach kopieren und in den Kommentartext einfügen):

<a href=”http://blog.volksfreund.de/etikette/”>Blog-Etikette</a>

Die Blog-Etikette

1: Ich respektiere die Privatsphäre Dritter

Ich veröffentliche ohne Einverständnis des Absenders keine E-Mails an mich auf meinem Blog. Ausnahmen sind Spam oder andere Werbung sowie anonymisierte Zitate, wenn sie für den Artikel wichtig sind. Namentlich genannt werden nur Personen, die mit ihrem Namen selbst in der Öffentlichkeit stehen, sei es als (Blog-)AutorIn, wesentlicher Teil eines Unternehmens oder anders geartete Person des öffentlichen Interesses. Kenntnisse über eine Person, die ich aus persönlichen Gesprächen oder Treffen mit dieser Person gewonnen habe, haben auf meinem Blog nichts zu suchen, es sei denn die Person hat die jeweiligen Details bereits selbst schon öffentlich thematisiert oder die Einwilligung dazu gegeben. Im Fall von Privatleuten veröffentliche ich keine kompromittierenden Fotos und hole mir ihre Zustimmung zur Veröffentlichung ein.

2: Ich behandle meine Gäste wie solche

Wer meine Artikel liest oder gar kommentiert, ist mein Gast. Ich bemühe mich um die Beantwortung von Fragen und um Geduld bei Missverständnissen, denn ich weiß nicht, wer „am anderen Ende“ sitzt. Alter, Geschlecht, Herkunft, Bildungsstand etc. können sich weit unterscheiden und für Kommunikationsirrtümer sorgen, die kein Grund für Beleidigungen sind. Gleichzeitig erwarte ich von meinen Gästen, dass sie sich ebenfalls wie solche verhalten. Wer mich oder andere Gäste wiederholt anpöbelt, fliegt bei mir raus, der Kommentar wird gelöscht. Beleidigende, ehrverletzende oder werbliche Kommentare werden in jedem Fall gelöscht.

3: Ich greife ein

Sollte ich auf Diskussionen oder Blogbeiträge innerhalb der Volksfreund-Blogosphäre stoßen, die rassistisch, sexistisch, ehrverletzend oder gegen die Menschenwürde verstoßen, mache ich den Blog-Inhaber und die Diskutanten darauf aufmerksam und bitte sie um die Einstellung der Diskussion bzw. um die Löschung der Passagen. Sollte dies wiederholt fruchtlos bleiben, greife ich dies in meinem Blog auf und stelle das Verhalten zur Diskussion.

4: Blogs sind eine Diskussionsplattform

Ich habe die Möglichkeit, alle eingehenden Kommentare automatisch zuzulassen, nur angemeldete User zu akzeptieren, sie zu moderieren oder keinerlei Kommentare zuzulassen. Es gibt eigentlich kaum einen Grund, Kommentare von Gästen von vornherein nicht zuzulassen und es wird auch von den Mitbloggern nicht gern gesehen. Manchmal kann es aber nötig werden, dann weise ich in meinem Blog darauf hin. Moderiere ich die Blogbeiträge, gebe ich diese zügig frei.

5: Ich nenne Quellen und respektiere die Urheber

Wann immer es möglich ist, nenne ich meine Quellen und setze Links zu ihnen. Ich bemühe mich um Angaben von Urhebern und um die Respektierung der geltenden Urheberrechte.

6: Ich versuche, freundlich zu bleiben

Ich versuche, auf Pöbeleien nicht im gleichen aggressiven Ton zu reagieren. Klappt nicht immer, macht aber viel Sinn, wenn doch.

7: Ich lasse mich korrigieren

Wie allen Anderen unterlaufen mir Fehler. Werde ich darauf per Mail oder Kommentar hingewiesen oder fällt mir der Fehler selbst auf, korrigiere ich den Fehler und streiche die vorhergehende Information durch, um ein Nachverfolgen der Änderung zu ermöglichen.

8: Wir sind alle Individuen

Und in den meisten Fällen sind diese Individuen sogar echte Menschen mit Launen, Stimmungen, Problemen, Stärken und Schwächen. Humorgrenzen ziehen sich durch ihre Existenzen und Irrtümer gehören zu ihrem Leben. Je besser man das weiß, auch von Autoren, desto stressfreier bleibt die Kommunikation.